Studienfahrt Florenz 2018

 

Nach langem Warten und großer Vorfreude brachen wir Schüler gemeinsam mit Frau Kronimus und Herrn Plümicke frühmorgens nach Florenz auf.

Auf der langen Fahrt bemerkten wir schnell, dass es immer wärmer wurde, und nachdem anfänglich noch alle unseren Studienfahrtspullover getragen hatten, wechselten nach der Hälfte der Fahrtzeit bereits alle zu kurzer Kleidung, sodass unsere Freude auf die interessanten und schönen letzten Sommertage in Italien immer größer wurde.

Abends angekommen, bezogen wir die Zimmer in unserem Hostel mit Pool und brachen nach einem dortigen Abendessen noch zu einem Spaziergang durch die Stadt auf, bei dem wir bereits den Dom und das Casa dei Medici von außen betrachten konnten. Spätestens als wir bei schimmerndem Mondlicht am Fluss mitten in der Stadt standen, waren wir fasziniert von der großen Stadt.

Am nächsten Morgen ging es schon früh los zu unserem ersten Ziel: Dem Museo del Geotermia, in dem wir bei einer Führung über die Geothermik in dieser Gegend und deren Nutzung informiert wurden. Zum Schluss fuhren wir sogar noch ein Stück zu einer der riesigen, durch die Landschaft verlaufenden Gasleitungen und durften ein ohrenbetäubendes Spektakel erleben, als die Museumsführerin eine Art Ventil an dieser Leitung für kurze Zeit öffnete und eine riesige Dampfwolke entwich.

Im Anschluss daran wurden auf der Busfahrt die ersten drei Präsentationen gehalten, die von den Schülern zu unterschiedlichen Orten oder Themen vorbereitet werden mussten. Mittags, gerade rechtzeitig zum Pizzaessen, erreichten wir San Gimignano, eine kleine Stadt mit wunderschöner Aussicht über die Natur und die Nachbardörfer, in der sich auch die Eisdiele mit einem Award für das beste Eis der Welt befand, bei er wir natürlich gleich überprüfen mussten, ob sie dieses Zertifikat verdient hat. Anschließend besichtigten wir noch die Altstadt und genossen nach der Heimfahrt zum Hostel und Pasta zum Abendessen noch die Freizeit in Florenz.

Der nächste Tag begann ohne Busfahrt, worüber sich alle ziemlich freuten. An diesem Tag waren wir zu Fuß durch die Stadt unterwegs und besuchten zuerst das Museo Galileo, in dem seine beeindruckenden Modelle und Apparate ausgestellt waren, und danach den gigantischen Boboli-Garten in Florenz. Wegen der Hitze und der weiten Strecken waren wir am frühen Abend schon ziemlich geschafft, machten uns aber trotzdem noch gemeinsam auf den Weg zu einem Aussichtspunkt auf einer Anhöhe. Als wir ankamen, wurden wir mit einem wundervollen Blick über die große leuchtende Stadt und einem Abendessen im scheinbar besten Imbiss belohnt.

Am Donnerstag fuhren wir nach Pisa, wo wir den schiefen Turm und weitere imposante Gebäude aus der Nähe anschauen konnten. Natürlich hatten wir aber auch noch genügend Zeit, um bei den kleinen Marktständen Souvenirs einzukaufen und „Touri-Bilder“ zu machen, bei denen wir den Turm quasi entweder umstießen oder aufzurichten versuchten, und so genossen wir den sommerlichen Tag dort in vollen Zügen.

Am letzten Tag der Studienfahrt schauten wir uns den berühmten Dom von innen an und besichtigten nach einem italienischen Mittagessen die Uffizien. Dort sind auf zwei Ebenen und über lange Korridore die Werke vieler berühmter Künstler wie Leonardo Da Vinci, Rembrandt oder Michelangelo ausgestellt.

Am Abend traten wir erschöpft, aber beeindruckt von den vielen interessanten Dingen, die wir gesehen hatten, unseren Heimweg an und erreichten nach einer relativ ruhigen Nachtfahrt dank unserer Busfahrer schon früh am nächsten Morgen wieder das ESG. Insgesamt gesehen war die Studienfahrt ein wunderschönes Erlebnis, an das wir mit Sicherheit in einigen Jahren lächelnd zurückdenken werden.

Carolin Mack und Nadine Blümmert, Jg 2

 

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