Italien-Austausch 2019

Was bedeutet Italien für dich?

Der Geruch von frischem Espresso, Sonnenmilch und Meer? Sonnenstrahlen, die an der Nase kitzeln? Der laute, aber freundliche Klang dieser rollenden und explosiven Sprache?

Für uns, eine Gruppe von 31 Schüler*innen und zwei Lehrerinnen, Frau Campagna und Frau Feinauer, bedeutet Italien, genauer Mailand, eine der schönsten Wochen unserer Schulzeit. Das Tuckern der Tram, der Geschmack eines frischen Panzerotto, die herzlichen Umarmungen unserer Austauschpartner, der tränenreiche Abschied, all das ist unzertrennlich mit den Erinnerungen an diesen Austausch verbunden. Aber beginnen wir von vorne:

Am Freitag, dem 22.03.2019, brachen wir morgens gegen acht Uhr ziemlich aufgeregt zu unserem Rückbesuch des diesjährigen Italienaustausches auf. Nach acht langen Stunden Fahrt kamen wir schließlich in Mailand an. Die Wiedersehensfreude war groß und man konnte bereits die erwartungsvolle Vorfreude auf die kommende Woche spüren. Diese wurde nicht enttäuscht: Vom Besuch eines Kunstmuseums bis zum Ermitteln in einem fiktiven Mordfall durch DNA-Forschung im CusMiBio, einem Labor der Universität Mailand, war alles dabei.

Besonders beeindruckend war auch unser Ausflug zum Dom am Montag, da seine Terrassen einen unglaublichen Blick über die Dächer der Stadt ermöglicht. Des Weiteren sahen wir uns die Universität an, welche sich im Gebäude des alten Hospitals befindet. Im Lauf der Woche erkundeten wir große Teile der Stadt, so zum Beispiel die Kanäle, die ringförmig um das ursprüngliche Stadtzentrum verlaufen. Am Mittwoch folgte die Fahrt nach Verona, wo wir uns Julias Haus und das Amphitheater ansehen konnten. Schließlich ließen wir den Tag in der kleinen Stadt Sirmione am Gardasee ausklingen.

Natürlich war die Zeit, die wir mit den Italienern verbrachten, ein Höhepunkt des Austausches. Sie hießen uns am Samstag mit einer selbst organisierten Aufführung mit unterschiedlichen Musikstücken und Präsentationen willkommen. Wir bekamen außerdem einen Einblick in ihr alltägliches Leben, konnten mit ihnen ihre Schule kennenlernen und gingen am Sonntag alle zusammen Pizza essen. Abends trafen wir uns oft im Park und hörten Musik.

Als wir am Freitag losfuhren, sah man nicht wenige weinende Gesichter. Viele haben sich geschworen, auch nach dem Austausch noch in Kontakt zu bleiben und sich, wenn möglich, irgendwann noch einmal zu treffen. Insgesamt verbrachten wir alle eine wundervolle Woche, auch wenn wir immer noch kein perfektes Italienisch sprechen. Wir hatten die Gelegenheit, viele neue Freunde kennenzulernen, mit denen wir hoffentlich noch lange in Kontakt bleiben werden. In diesem Sinne:

Arrivederci e grazie mille! Speriamo di rincontrarci presto!

Lara Wagner & Julia Kazenmaier

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