Seminar „Sozialpraktikum politisch denken“

Alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen waren eingeladen zum zweitägigen Seminar „Sozialpraktikum politisch denken“. Da die Anzahl der Schlafplätze aber begrenzt war und das Seminar von verschiedenen Sponsoren unterstützt wurde, konnten nur 20 Personen mitfahren. Das Seminar fand vom 10.-11.06.2015 in Schwäbisch Gmünd im Haus Schönblick statt und wurde geleitet von Hanne Kleinemas vom Haus am Maiberg, der Akademie für politische und soziale Bildung der Diözese Mainz. Frau Schesny-Hartkorn und Herr Schäfer begleiteten uns als Lehrer vom ESG. Gefördert wurden wir vom Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend, von der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (aksb) sowie vom Verein der Freunde des ESG. All unseren Sponsoren danken wir an dieser Stelle herzlich!

Zu Beginn berichteten alle über ihre Eindrücke vom Sozialpraktikum. Es wurde besonders Wert darauf gelegt, von Problemen zu berichten. Denn wir wollten überlegen, wie man soziale Probleme in einem Sozialstaat lösen kann. In der Zukunftswerkstatt präsentierten wir nach einer Kritik unserer Gesellschaft in der ‚Utopie-Phase‘ unsere Vorstellung von einer perfekten Welt. Es folgte die ‚Realisierung-Phase‘, in der jede Gruppe versuchte, ihre Vorstellung der perfekten Welt auf die reale Welt zu übertragen. Wir versuchten also, die fiktiven Ideen in die Wirklichkeit umzusetzen. Eine unserer Ideen – ein Kurs gegen Rassismus – wird von der Stadt Schwäbisch Gmünd sogar schon durchgeführt, wie wir später erfuhren. Am Abend sahen wir uns eine NDR-Dokumentation mit dem Titel „Die Reportage“ über Obdachlosigkeit an und diskutierten anschließend die Probleme für die Gesellschaft und den Sozialstaat.

Am zweiten Tag interviewten wir drei Führungspersonen, die sozial engagiert sind. Dafür sammelten wir zunächst Fragen. Im ersten Gespräch unterhielten wir uns in einem Telefoninterview mit der Leiterin der Stuttgarter Bahnhofsmission, Renate Beigert. Sie erzählte uns viel über ihre Arbeit und schilderte uns auch Probleme wie z.B. mit Obdachlosen und den immer mehr werdenden Asylsuchenden. Das zweite Telefoninterview führten wir mit Rosemarie Amos-Ziegler, der Leiterin der Wohngemeinschaft für Senioren Filderstadt. Durch sie erhielten wir einen besseren Einblick in den Ablauf und die Probleme einer Pflegeeinrichtung. Die dritte Person war Dr. Joachim Bläse, der erste Bürgermeister von Schwäbisch Gmünd. Er besuchte uns persönlich. Wir stellten ihm viele Fragen – hauptsächlich, wie soziale Probleme in Schwäbisch Gmünd gelöst werden. Herr Bläse erzählte uns z.B., dass es für die Rathausmitarbeiter ein Seminar zum interkulturellen Verständnis gibt. Das war ja schon unsere Idee in der Zukunftswerkstatt. Bei der Zusammenfassung des Seminars am Ende stellten viele von uns fest, dass sie jetzt wissen, was ein Sozialstaat ist und was Sozialpolitik bewirken kann.

Insgesamt hat uns dieses Seminar sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel über das Thema Sozialpolitik erfahren. Dieses Seminar ist sehr wichtig für Schüler der 9. Klasse, da man dadurch sehr viel über unsere gesellschaftlichen Probleme lernt und wie man diese vermeiden bzw. lösen kann.

(Moritz Schopf & Phil Weik)

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