Skype-Interview mit Finn-Ole Heinrich

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Wer wollte nicht schon immer ein Gespräch mit einem Autor führen?

Die Klasse 10d hatte am Mittwoch, den 24. Juli die einmalige Möglichkeit erhalten  mit Finn-Ole Heinrich, Verfasser der Schullektüre „Räuberhände“ und diversen anderen Geschichten ein Live-Gespräch via Skype zu führen. Hier hatten wir nicht nur die Chance, Fragen und Anregungen über sein Werk an ihn zu richten, den Autor über die Hintergedanken und Grundlagen seiner Erzählung zu interviewen, und während des Lesens entstandene Unklarheiten aufzudecken, wir erhielten auch kurze Einblicke in das Leben und die Arbeit des Schriftstellers.
Das Buch „Räuberhände“, das die Grundlage zu dem von uns erbetenen Skype-Gespräch bildete, war zuvor in der Klasse ausführlich behandelt und analysiert worden. Es erzählt von Freundschaft, der Frage nach Schuld und Moral und der Suche nach der eigenen Identität; drei zentralen Themen, denen der Autor mit viel Feingefühl und Sensibilität Form verleiht. Protagonisten der Erzählung sind Samuel und Janik, zwei Freunde mit einer außergewöhnlichen Beziehung zueinander, die im Laufe der Handlung jedoch auf überraschende Weise erschüttert wird. Die beiden Freunde sehen sich plötzlich mit einer Reihe schwieriger Fragen konfrontiert:
Wie gehe ich mit Schuld um? Wie wichtig ist Freundschaft und was sollte ich bereit sein zu tun, um eine innige Beziehung trotz Widrigkeiten zu bewahren?
Auch in der Klasse wurde viel über diese Fragen diskutiert. Um der Bedeutung von Liebe und Freundschaft, Schuld und Identität näher zu kommen, erhofften wir uns die Möglichkeit, mit dem Verfasser selbst über Handlung- und Aufbau, Inhalt und Entstehungsprozess der Erzählung sprechen zu können.
Entgegen unserer Erwartungen erhielten wir eine positive Rückmeldung auf das angefragte Interview. Wir verabredeten uns zu einem Termin mit dem Schriftsteller und eröffneten das Gespräch.
Zunächst hatten wir einige Fragen zu Handlung und Hintergrund des Werkes „Räuberhände.“ Wir sprachen über Auslegungs- und Interpretationsfreiraum des Lesers, und die tatsächlichen Absichten und Gedankengänge des Verfassers, und erhielten so neue Denkanstöße und die Chance, unsere Sicht auf die geschilderten Ereignisse zu erweitern.
Später schilderte uns Herr Heinrich wie das Leben eines Schriftstellers aussah, erzählte uns von seinen Inspirationsquellen und von dem neuen Buch, an dem er zum Zeitpunkt des Gesprächs arbeitete.
Es war eine interessante Erfahrung für die ganze Klasse 10d!
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