Exkursion ins Ruhrgebiet vom 17. bis 19. Juli

Ruhrgebiet06

Wir, die Erdkunde Neigungskurse des Dietrich-Bonhoeffer Gymnasiums und des Eduard-Spranger Gymnasiums unternahmen im Rahmen der Projekttage eine dreitägige Exkursion ins Ruhrgebiet.
Los ging es am Morgen des 17. Juli mit drei Kleinbussen. Nach einem kurzen Stopp am Tetraeder in Bottrop mit anschließendem Currywurstessen kamen wir in unserem Hostel, „In Hostel Veritas“, in Oberhausen an. Nach Beziehen der Zimmer ging es weiter nach Duisburg. Dort besichtigten wir zuerst den Hafen, Europas größten Binnenhafen, woran der Strukturwandel des Ruhrgebiets gut erkennbar war. Anschließend schlenderten wir in Kleingruppen die Promenade entlang, um uns ein geeignetes Restaurant fürs Abendessen zu suchen. Ebenfalls in Duisburg besuchten wir den „Landschaftspark Nord“, in dem das Gelände eines ehemaligen Hochofens so umgestaltet wurde, dass heute dort viele Freizeitaktivitäten möglich sind, aber gleichzeitig die herkömmliche Industriestruktur erhalten geblieben ist. Auf den ca. 100m hohen Hochofen konnten wir leider nicht gehen.
Am Donnerstag fuhren wir früh morgens nach Essen, der „Metropole“ des Ruhrgebiets. In der ehemaligen Zeche Zollverein durften wir mit Audio-Guides das Gelände erkunden und erfahren, wie früher die Steinkohle aus dem Erdinneren gefördert wurde. Diese ist eine von über 100 stillgelegten Zechen, die im südlichen Ruhrgebiet geschlossen wurden, da die Kohlevorkommen entweder erschöpft sind oder die Gewinnung der Kohle nicht mehr wirtschaftlich rentabel ist. Heute sind nur noch drei Bergwerke aktiv, welche jedoch bis 2018 nach und nach außer Betrieb genommen werden. Nach dem Mittagessen machten wir einen Abstecher in den Hügelpark in Essen. Dort befindet sich die heute für Besucher zugängige Villa Hügel, die früher im Besitz von Alfred Krupp war, welcher das namensgleiche Traditionsunternehmen gründete. Im Anschluss ging es zurück nach Oberhausen, wo wir den 120 Meter hohen Gasometer, einen ehemaligen Gasspeicher mühsam erklommen. Von oben hatte man einen guten Ausblick über das gesamte Ruhrgebiet. Im Inneren dient der Gasometer als Ausstellungshalle, wo zurzeit der berühmte Verhüllungskünstler Christo seine Werke präsentiert. Das Ruhrgebiet bietet seinen Besuchern jedoch nicht nur die Reste einer ehemaligen Industrieregion, sondern mit dem CentrO auch Europas größtes Shopping- und Freizeitcenter. Wie so oft ist auch hier der Strukturwandel mit der Ansiedlung des Tertiären Sektors sichtbar geworden. Als Abrundung des letzten Abends gingen wir mit der kompletten Gruppe in ein Restaurant, das uns viele Spezialitäten der Region bot.
Am meisten beeindruckt hat uns der Besuch des Trainingsbergwerkes Recklinghausen am letzten Tag. Dies ist eine Aus- und Weiterbildungsstätte für Bergleute. Dementsprechend wurden wir auch mit dem Bergmannsgruß „Glück auf“ willkommen geheißen. In einer Führung durften wir den Arbeitsalltag des „Kumpels“ erleben und selber viele Maschinen bedienen.
Leider mussten wir uns danach auch schon wieder vom Ruhrgebiet verabschieden und machten uns auf den Heimweg. Diese Exkursion war sehr interessant und lehrreich für uns und wir konnten die im Unterricht gelernte Theorie in der Praxis erleben.
Sarina (ESG) und Manuel (DBG)
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