„Mit dem Fach Literatur und Theater hat man einfach einen guten Start in die Woche!“, so kommentiert eine Schülerin das neue Schulfach für die Oberstufe am ESG, auf dessen Wagnis sich in diesem Schuljahr zum ersten Mal neun Schülerinnen eingelassen haben.
 
Am 16. Januar ließen sie auch andere an ihrem Wirken und ihrer Begeisterung für dieses Fach teilhaben und führten einige selbstgeschriebene Theaterstücke am ESG auf. Die Schülerinnen spielten nicht nur am üblichen Aufführungsort, der Aula, sondern nahmen die Zuschauer auch mit in ungewöhnliche Räume, deren besondere Begebenheiten sie für ihre Inszenierungen ausnutzten, woraufhin sich so mancher Zuschauer im Keller zu gruseln begann.
 
Die beiden Schwerpunkte des Abends lagen auf verschiedenen Inszenierungen des Gedichts „Reklame“ (von Ingeborg Bachmann) sowie der Präsentation einiger selbst verfasster Kurzgeschichten, die ausgehend von Bildimpulsen durch einen längeren Prozess entstanden und schließlich zu kleinen Theaterstücken umgeschrieben wurden. Der Abend verdeutlichte, dass der Kurs seinem Namen gerecht wird und Literatur und Theater gekonnt miteinander vereint. Die Spielfreude und Motivation der Schülerinnen war nicht nur während der Aufführung enorm, sondern zeigt sich auch immer wieder darin, dass sie montags in der ersten Stunde gut gelaunt am ESG erscheinen und wegen ihrer Begeisterung manch neidischen Blick von anderen Schülern ernten.
So kann man gespannt sein, was die Kreativität der Schülerinnen im nächsten Halbjahr auf die Bühne bringen wird.
 
Melanie Schallenmüller
 
(Eine kleine Ergänzung: In diesen kreativen Bereichen entwickelt sich die Persönlichkeit der Schüler umfassend; sie lernen auf vielen verschiedenen Ebenen und werden reifer, müssen Verantwortung für sich und die Gruppe übernehmen,  können auch vor großem Publikum präsentieren und die Qualitäten, die hier entwickelt werden, wirken auch in den Unterricht zurück.)
 
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