Am 24.01.2017 war die Klasse 8e des Eduard-Spranger-Gymnasiums Filderstadt im Marienhospital Stuttgart.

Dort fand ein ausführlicher Vortrag von Frau Lauria und Herrn Gill über die Geschichte des Krankenhauses und über Hygienemaßnahmen im Krankenhaus statt.

Geschichte:

Vinzenz von Paul war der Gründer des Marienhospitals im 17. Jahrhundert. Er wuchs in einer ärmeren Gegend auf, dort gab es viele Krankheiten. Daher beschloss er anderen Menschen zu helfen. Das Krankenhaus war zuvor eine Ordensgemeinschaft, die "Die barmherzigen Schwestern" hieß. Dazu gab es einen Leitspruch: "Liebe sei Tat".

Früher gab es 15 Ordensschwestern und 90 Betten. Heute gibt es 40 Ordensschwestern und 743 Betten in 18 Fachkliniken.

Der Name "Marienhospital" kommt von der heiligen Maria und es wurde ursprünglich für ärmere Menschen gegründet.

Hygiene:

Über die Hygiene wurde umfassend gesprochen. Zum Beispiel wie man sich desinfiziert und wie sich die Krankheitserreger am schnellsten ausbreiten können.

Bakterien und Viren übertragen sich durch Kontaktinfektionen, Luftübertragungen und durch verletzungsbedingte Infektionen. Kleinkinder und Senioren sind am anfälligsten für Krankheiten. 

Die Händedesinfektion ist die einfachste, sicherste und günstigste Methode zur Verhütung von Krankenhausinfektionen. Beim Händewaschen werden 100 bis 1.000 Bakterien entfernt. Bei einer Desinfektion werden 10.000 bis 100.000 Bakterien entfernt.

Außerdem haben wir einen Versuch mit einer Plastikpuppe durchgeführt. Dieser haben wir den Verband gewechselt und danach unter Schwarzlicht  betrachtet an welche Stellen Bakterien gelangen, wenn die Hände vorher nicht gründlich desinfiziert wurden. Die Bakterien haben sich am Verband, an unbenutztem Verbandsmaterial und weiteren Stellen verbreitet. Somit haben wir festgestellt, dass man immer Handschuhe in den verschiedenen medizinischen Bereichen verwenden sollte. Sonst werden die Bakterien/ Viren auf offene Wunden oder andere Verletzungen genauso wie auf die Haut übertragen.

Es war sehr interessant zu sehen, wie viele Bakterien man auf der Hand hat, wenn man sie nicht gut genug wäscht.

Wir können diesen Ausflug weiter empfehlen, denn er war sehr informationsreich und unterhaltsam. Jeder sollte auf seine Hygiene achten.

Wir bedanken uns bei unseren Begleitlehrern Herrn Smyrek und Herrn Guderle.

Rabia Saka, Enya Mayer und David Sohm

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