Die Schülerinnen und Schüler des Biokurses 3 besuchten am 27. Juni 2017 das Gentechnik-Labor des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und fertigten dort  ihren eigenen Genetischen Fingerabdruck an. Hierzu entnahmen die Schülerinnen und Schüler zunächst Zellen aus der Mundschleimhaut und isolierten daraus die DNA. Mithilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) wurde die DNA vervielfältigt und mit der Agarose-Gelelektrophorese aufgetrennt.

Das Gel wurde anschließend auf das Sry-Gen (sex determining region of Y) und Alu-Sequenzen untersucht. Mithilfe des Sry-Gens lassen sich Aussagen über das Geschlecht der Probanden machen, anhand der repetitiven Alu-Sequenzen kann man beispielsweise auf die Herkunft einer Population schließen. Begleitet wurden die Untersuchungen im Labor von verschiedenen Theorieeinheiten, in denen die Schülerinnen und Schüler über den Hintergrund der Versuche und wissenschaftliches Arbeiten informiert wurden.

Ebenso faszinierend wie die Arbeit am eigenen Genom im Labor war die Demonstration der Nebelkammer. In ihr wird die Wechselwirkung von ionisierender Strahlung mit der Umgebung auf faszinierende Weise sichtbar gemacht. In übersättigtem Alkohol führen geladene Teilchen zur Bildung von Kondensstreifen, die nach kürzester Zeit wieder verblassen und so nur ein sehr flüchtiges und sich ständig änderndes Muster in der Nebelkammer erzeugen.

Wir bedanken uns herzlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gentechniklabors für den spannenden und informativen Tag am KIT!

Stephan Mayer

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