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Trotz Wind, Regen und Kälte machten wir, der vierstündige Erdkundekurs, uns am Montag mit unserem Lehrer Herrn Plümicke auf den Weg zur Besichtigung des Deutschen Wetterdienstes. Da wir uns zurzeit im Unterricht mit dem Thema Klima beschäftigen zählte dies als Abwechslung zwischen all dem theoretischen Stoff im Unterricht. Pünktlich um 11 Uhr waren wir am Eingangstor des Wetterdienstes auf dem Schnarrenberg in Stuttgart an, wo uns schon unser Führer für die nächsten zwei Stunden, Edwin Michel, erwartete.
Wir hatten Glück und nach einer kurzen Einweisung im Regen durften wir auch hinter die Kulissen des Wetterdienstes blicken und den Arbeitsalltag eines Meteorologen kennenlernen. Uns wurden die vielfältigen Aufgabenbereiche dieses Jobs erklärt, wozu zum Beispiel eine Wetterhotline für 35 Euro pro Anruf zählt, aber natürlich auch das Auswerten von Satellitenbildern, Wetterkarten und aktuellen Messwerten.
Und dann auch noch das: Tatsächlich hatte der Meteorologe uns das richtige Wetter vorhergesagt und der Regen hatte sich verzogen, sodass wir im Trockenen den sogenannten „Wettergarten“ kennenlernen durften. Dort befinden sich alle modernen und vollautomatischen Messgeräte, mit denen man nicht nur alltägliches messen kann, wie zum Beispiel die Temperatur oder den Niederschlag, sondern auch die UV-Strahlung oder die Schneehöhe.
Abschluss war dann der Aufstieg eines Wetterballons, der zweimal täglich, um 0.00 Uhr und um 12.45 Uhr in unsere Atmosphäre steigt und dabei eine Höhe von bis zu 30km erreicht um neueste Messungen zu liefern.
Aber leider ist es nun mal so, dass auch an der Wetterstation das Wetter nicht beeinflusst werden kann und so bleibt uns neben neuen und interessanten Erkenntnissen auch das kalte Wetter in Erinnerung. Passend zum Wetterdienst eben.

Sarina Wiedemann, Jgst.1

 

 

 

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