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Am 21.Oktober 2013 waren wir, die zwei Italienischkurse der Jahrgangsstufe 2 von Frau Feinauer und Frau Leser, in dem Theaterstück „Du und ich“ im JES-Theater in Stuttgart. Wir hatten zuvor das Buch „Io e te“ von Niccolò Ammaniti gelesen, da es eines der Schwerpunktthemen für das Abitur 2014 ist.
Es handelt von Lorenzo, einem sonderbaren Jungen, der anders ist als die Anderen und nie dazugehört bzw. dazugehören will. Seine Halbschwester Olivia verändert ihn, als sie zusammen für eine Woche im Keller leben und sie dort einen Drogenentzug mit seiner Hilfe schafft.
Auch wenn das Stück sehr vom Roman abwich, gefiel es uns sehr gut, denn es war eine sehr interessante Interpretation des Buches. Die Schauspieler veranschaulichten gut die Gefühle, Probleme und Entwicklungen der Protagonisten. Es gibt ein offenes Ende, sodass jeder Zuschauer selbst entscheiden kann, ob Lorenzo es geschafft hat, „normal“ zu werden oder nicht.
Nach dem Theaterstück hatten wir die Möglichkeit, uns mit den beiden Schauspielern, dem Regisseur, dem Dramaturgen, dem Grafiker und einem Theaterpädagogen zu unterhalten. Offen gebliebene Fragen konnten dabei geklärt werden. Zudem haben wir uns über Momente des Stücks, die uns überrascht oder verwundert haben, ausgetauscht.
Demnach ist ein Besuch des Stücks „Du und ich“ im JES sehr empfehlenswert, wie auch unsere Meinungen zeigen:

„Das Theaterstück war eine gelungene Umsetzung der Lektüre. Obwohl einige Stellen nicht in das Stück mit eingeflossen sind, harmonierte es als Einheit. Die Schauspieler überzeugten in ihren Rollen und passten gut in die Atmosphäre der Hinterbühne.“

„Tolle Atmosphäre, da wir so nah an den Schauspielern waren, nette Umsetzung (mit Musik / Bildern etc.) und interessante Schauspieler, die überzeugend gespielt haben.“

„Das Stück weicht sehr vom Buch ab, ist aber dennoch nachvollziehbar und interessant gestaltet.“

„Diese Winterferien wird Lorenzo sein Leben lang nicht vergessen. Als er, der Eigenbrötler, seinen Eltern erzählt, er sei mit anderen Schülern seiner Klasse zum Skifahren in die Berge eingeladen worden, sich aber statt dessen im Keller des eigenen Elternhauses versteckt hatte. Dort unten trifft er seine Halbschwester und wird mit der brutalen Wirklichkeit konfrontiert: Das Mädchen, das er als hübsch und ausgesprochen weibliche in Erinnerung hatte, sieht jetzt krank und mager aus. In dem engen Kellerraum entwickelt sich eine intensive Auseinandersetzung zwischen Lorenzo und seiner Halbschwester. Mal gegeneinander, mal miteinander kämpfen sie mit gegen die Sorgen der Mutter, vor allem aber gegen die Drogensucht der jungen Frau. Und um ihr Leben.“
JES-Schauspieler Alexander Redwitz und die Absolventin der Stuttgarter Schauspielschule Stephanie Biesolt erobern gemeinsam mit Regisseur Alexander Wang sowie dem JES-Grafiker und Musiker Kleon Medugorac einen besonderen Spielort: die Hinterbühne des JES.
(www.jes-stuttgart.de)

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