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Im Rahmen des Themas „Die Ausgestaltung des Sozialstaats“  nahmen wir, der GMK vierstündig Kurs der Jahrgangsstufe 1, am Freitag, dem 24.01.14, an der alternativen Stadtführung in Stuttgart Teil.
Diese Stadtführung heißt „alternativ“, da sie nicht wie sonst üblich die Sehenswürdigkeiten Stuttgarts oder Museen zeigt, sondern direkt zu den oft übersehenen und ignorierten Nebenschauplätzen der Großstadt führt. Vom Marien- bis zum Charlottenplatz geht es um die Treffpunkte derer, die nicht mehr aktiv am Sozialstaat teilhaben.
Bei dem etwa dreistündigen Spaziergang bot uns der Trott-war-Verkäufer Thomas Schuler einen neuen Blick auf die Brennpunkte Stuttgarts und erklärte uns, was für Obdachlose getan wird und wo es noch nicht ganz rund läuft. Uns wurden Aufenthalts- und Anlaufstellen von sozial benachteiligten Menschen gezeigt, beispielsweise Wohnheime, Drogenberatungsstellen und die Vesperkirche.
Der Stadtführer, der einst selbst auf der Straße lebte und durch die Straßenzeitung Trott-war den Wiedereinstieg in das soziale Leben fand, erzählte uns auch von seinen eigenen Erfahrungen auf der Straße und führte uns zu Orten, die in keinem Reiseführer erwähnt werden.
Wir haben festgestellt, dass wir Menschen, die auf der Straße leben, jetzt mit anderen Augen betrachten, nachdem wir wissen wie hart es ist auf der Straße zu überleben.
Wir möchten uns bei unserem Stadtführer bedanken, dass er uns die Schattenseiten der Stadt gezeigt hat.

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