Am Dienstag, dem 17. März 2015, fuhr der Chemie-Neigungskurs von Herrn Wöllhaf zur BASF nach Ludwigshafen.

Die Führung begann im Besucherzentrum. Unser Werksführer, ein ehemaliger promovierter Chemiker, zeigte uns in den drei Stockwerken des Besucherzentrums alles, was man über die BASF wissen muss. An einem digitalen Werksmodell konnte man die extremen Ausmaße erkennen. Das Gelände ist in der Länge ca. 7 km und an der breitesten Stelle ca. 4 k lang.

Erstaunt waren alle, dass die BASF aus 10 Grundchemikalien wie z.B. Steinsalz, Schwefel, Kohle, Erdgas, Naphta (Dieselöl), Sauerstoff und Stickstoff der Luft u.a. mehr als 35 000 verschieden Stoffe herstellt. Damit kann man den Begriff der Wertschöpfung sehr gut verstehen.

Während der anschließenden Werksrundfahrt konnte alle die gewaltigen Dimensionen in der Realität erleben. Die BASF hat auf ihrem Gelände 3 Kraftwerke, 3 Personenbahnhöfe, 4 Kantinen, 2700 km Straßen und unendliche viele Rohre über den Straßen, in denen die Produkte von einer zur anderen der ca. 200 verschiedenen Fabriken transportiert werden. Über 10 000 Fahrrädern stehen den Mitarbeitern zur Verfügung sowie eigene Buslinien im Werk.

Wir besuchten auch die Ammoniakfabrik. Hier konnte der Schulstoff in Wirklichkeit nachvollzogen werden - wir fuhren vorbei am Steamcracker, der aus dem Naphta kleine Moleküle herstellt, aus denen dann sehr viele organische Stoffe synthetisiert werden können. Er hat eine Größe von 13 Fussballfeldern!

Etwas anstrengend war der starke französische Akzent unseres Werksführers, trotzdem wollten die Schüler die Führung nicht auf Französisch, sondern auf Deutsch hören. Beendet wurde die Exkursion mit einem sehr guten reichlichen Mittagessen, wobei einige unserer Jungs sogar Probleme hatten, alles auf ein Tablett zu bringen! So fuhren wir wohlgenährt und beeindruckt von den Dimensionen zurück ans ESG.

(Wöllhaf)

 

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