Die Klasse 6b startete am Jahresausflugstag mit ihren Fahrrädern zu einem Geogame.  In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, der Universität Bamberg und dem Deutschen Jugendherbergsverband wird gerade ein interessantes und lehrreiches Spiel für Schüler in der Natur entwickelt. Wir waren als eine der ersten Klassen somit Teil des Forschungsprojektes.

Das Spiel besteht aus einer Spielerzählung, welche die Jugendlichen in eine Geschichte involviert und GPS-navigiert an fünf oder sechs festgelegte Orte auf den Streuobstwiesen führt. Wenn eine Spielgruppe einen Spielort erreicht hat, öffnet sich automatisch eine Aufgabe auf dem Smartphone, die zur Entdeckung des Naturraums anregt (z.B. verschiedene Apfelbaumsorten und deren Nutzung kennen lernen, Tiere, die auf der Streuobstwiese leben, werden erläutert, Beobachtungsaufgaben und vieles mehr).

Die Spieler interagieren mit der Natur und erhalten anschließend eine Aufgabe, deren Lösung sie ins Smartphone eingeben müssen. Dafür können sie Punkte sammeln. In der virtuellen Spielwelt gibt es nach jeder Aufgabe eine Simulation, in die sie eingreifen. Hier müssen die Spieler eine virtuelle Streuobstwiese bewirtschaften. Sie können verschiedene Bäume pflanzen oder entfernen und entscheiden damit über die Pflanzen- und Sortenvielfalt. Die Auswirkungen werden direkt angezeigt. Hier gilt es die Balance zwischen wirtschaftlichem Ertrag und Naturschutz und Erhalt der Vielfalt zu finden. Die Aufgaben vor Ort dienen als Entscheidungshilfe in der Simulation.

Das Spiel verbindet zeitgemäße Konzeptionen des experimental Outdoor Learning mit forschend-entdeckendem Lernen.

Nach kurzer Einweisung ging es los. Das Ziel war es sowohl möglichst viel "Geld" dabei zu verdienen, aber gleichzeitig eine möglichst große Artenvielfalt zu erhalten. Am Ende des Spiels konnte dann die Gewinnergruppe ermittelt werden.

Nach kurzer Verschnaufpause, die von der Cheerleader Mädchengruppe zum Üben ihre Choreographie genutzt wurde, ging unsere Radtour dann weiter. Nach einer mehr oder weniger anstrengenden Fahrt gab es ein sagenhaftes Buffet als Picknick. Nach einer schönen und entspannten Pause auf der Wiese machten wir uns auf den Rückweg.

Bereits im Vorfeld hatte die Klasse ein Sicherheitstraining für das Radfahren in großen Gruppen absolviert, sodass wir, geführt durch einen Schülerfahrradmentor des ESG, perfekt organisiert (zumindest die meiste Zeit) in Zweierreihe wieder am ESG ankamen.

Somit verabschiedet sich die Klasse 6b nun in die Ferien!

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