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Vom 17. bis zum 18. Juli 2012 haben wir an einem Seminar zur Besprechung von politischen und sozialen Hintergründen  des Sozialpraktikums in Heppenheim teilgenommen. Dieses fand im Zuge von unserem abgeschlossenen Sozialpraktikum statt.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fuhren wir mit den Begleitlehrern Frau Osigus und Frau Schesny-Hartkorn zum Haus am Maiberg in Heppenheim (Hessen).
Begrüßt wurden wir dort von Michael Götz – dem Seminarleiter und dem Doktoranten Alexander Wohnig, der die Zusammenhänge von politischem Lernen untersuchen will. Einige von uns wurden deshalb im Lauf des Seminars von ihm interviewt.

Nach dieser freundlichen Begrüßung stellten wir uns vor und lernten uns mithilfe eines Spieles besser kennen. Ebenso bezogen wir die Zimmer, bevor es schon die erste Mahlzeit – ein üppiges Mittagessen gab.

Die Themen wurden in einer Zukunftswerkstatt bearbeitet und in drei Schritten entwickelt.

Zunächst sollten wir uns zu Kritikpunkten äußern, die uns beim Sozialpraktikum aufgefallen sind und mit ihnen auseinandersetzen. Anschließend unterteilten wir die Kritik in vier Bereiche (Geldprobleme, Arbeitsbedingungen, Ansehen der Mitarbeiter, Motivation).

Darauf folgte eine kreative Aufgabe:
Wir hatten die Möglichkeit, uns unsere ideale Welt ohne Probleme auszumalen und in lyrischer oder zeichnerischer Form darzustellen. Zum Beispiel entwarfen wir ein Haus, in dem alte, behinderte, schwer erziehbare Menschen zusammenleben könnten, oder einen Spielplatz Toleranzia, auf dem keiner befürchten muss, ausgegrenzt zu werden und wo Chancengleichheit für alle gilt.

In der letzten Einheit besprachen wir unsere Ideen, und welche Vorstellungen realisierbar wären. Einige dieser Ideen werden im sozialen Bereich schon diskutiert und versuchsweise umgesetzt.

Der teilweise etwas theoretische Unterricht wurde durch Filmsequenzen aufgelockert – so wurden sehr komplexe Themen für uns anschaulicher gemacht.
Zudem hatten wir ausreichend Freizeit, sodass es uns an Spaß nicht fehlte.

Abschließend können wir sagen, dass uns dieses Seminar persönlich weitergebracht und uns über die sozialpolitischen Bereiche im Sozialstaat Deutschland aufgeklärt hat.

Vielen Dank an Herr Götz und Herr Wohnig und natürlich auch an die Begleitlehrerinnen!

Franzi, Anna, Lara und Isabelle
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