Trauer_klein_neu


In einem bewegenden Trauergottesdienst nahmen wir am Freitag in der Jakobus-Kirche Abschied von Hartmut Glauner, der fast 30 Jahre am ESG Lehrer war und nun völlig überraschend gestorben ist.
Es war deutlich spürbar, wie sehr die Schulgemeinde von diesem Tod erschüttert wurde, seine Klasse, seine Schülerinnen und Schüler, die Eltern und die Kolleginnen und Kollegen trauern um ihn und wir alle wissen, dass wir einen Menschen verloren haben, der für alle am ESG wichtig war.
Ein Auszug aus der Trauerrede, die Schulleiterin Ursula Bauer stellvertretend für die ganze Schulgemeinde hielt:
Da ist ein Land der Lebenden und da ist ein Land der Toten; als Brücke dazwischen ist unsere Liebe. (Thornton Wilder)
Da ist ein Land der Lebenden.
Wir haben dieses Land mit ihm erlebt. Manche von uns sind mit ihm einige Schritte gegangen, andere fast den gesamten Lebensweg. Über die Zeit im "Land der Lebenden", gemeinsam mit ihm, haben wir viele Erinnerungen und können sehr viel erzählen. Gerade in den letzten Tagen sind viele dieser Erinnerungen wieder wach geworden und es sind schöne, fröhliche Erinnerungen.
Er besaß die Fähigkeit, jedem zu vermitteln, dass er gerade für ihn wichtig war, er konnte zuhören, mit uns lachen, sich mit uns freuen oder auch mit uns traurig sein.    
Dieser Lehrer, Kollege und Freund ist nun nicht mehr da und wir alle trauern, weil wir nun nicht mehr mit ihm zusammen arbeiten, lernen, feiern können.
Über das Land der Toten können wir nichts erzählen. Dorthin ist er nun gegangen. Wir wissen nicht, wie es dort sein wird und was ihn dort erwartet. Wir können ihm nur hilflos nachblicken. Wir geben ihm aber unsere guten Wünsche mit für die Wege, die er nun geht, für das Land, das ihn erwartet.
Wir sind sehr traurig, dass wir ihn verloren haben, aber auch dankbar dafür, dass wir ein Stück mit gemeinsam gehen durften und ich möchte mit einem Zitat enden, das mir für ihn passend zu sein scheint:
Man sieht nur mit dem Herzen gut – das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Danke an alle, die zu diesem würdigen Trauergottesdienst beigetragen haben.
Die Religionslehrerinnen und – lehrer, den Musikern und den Kollegen, die mit ihren Bildern dazu beigetragen haben, dass wir Hartmut Glauner als fröhlichen und lebensbejahenden Menschen in Erinnerung behalten dürfen.

Back to top