doppelstundenmodell

Am ESG wurde im Jahr 2007 das so genannte Doppelstundenmodell eingeführt und seitdem machen wir damit gute Erfahrungen. Der gesamte Unterricht findet auf allen Stufen ausschließlich in Doppelstunden statt. Fächer mit ungeraden Stundenzahlen werden in A/B-Wochen unterrichtet.

Zeitstruktur:

7. 30 Uhr – 9.00 Uhr: erste Doppelstundeneinheit

20 Minuten Pause

9. 20 Uhr – 10. 50 Uhr: zweite Doppelstundeneinheit

20 Minuten Pause

11. 10 Uhr – 12. 40 Uhr: dritte Doppelstundeneinheit

Mittagspause

14.00 Uhr - 15.30 Uhr : vierte Doppelstundeneinheit

15 Minuten Pause

15.45 Uhr - 17.15 Uhr: fünfte Doppelstundeneinheit

 

Was bringt uns dieses Modell?

  • Neue Unterrichtsformen können ohne den Zeitdruck durch die Begrenzung auf 45 Minuten verwirklicht werden.
  • Der Lehrer hat mehr Möglichkeiten auf den einzelnen Schüler einzugehen.
  • Man muss sich am Vormittag nur noch in drei unterschiedliche Fächer ‚hineindenken’ statt in sechs.
  • Schüler und Lehrer haben an einem Vormittag nur noch drei Fächer und drei Lehrer bzw. drei Klassen. Dies ermöglicht ein intensiveres gemeinsames Arbeiten und bewirkt mehr Ruhe und Konzentration.
  • Im Schulhaus wird es insgesamt deutlich ruhiger; die Hektik des Raumwechsels in der bisherigen 5-Minuten-Pause entfällt.
  • In den längeren Pausen können Gespräche besser geführt werden.
  • Die Schulranzen werden deutlich leichter.

 

Das Doppelstundenmodell führt zu weiteren Veränderungen:

  • Hausaufgaben können in den einzelnen Fächern nur noch ein- bis zweimal pro Woche gegeben werden. Die Schüler lernen, ihre Arbeit sinnvoll über die Woche zu verteilen. Wie dies geht, erfahren sie in den Methodenstunden bzw. hier ist unser Lernplaner sehr hilfreich.
  • Die Klassen werden von Klassenlehrerteams geleitet, damit die Schüler möglichst jeden Tag einen Ansprechpartner haben.

 

Unsere Erfahrungen mit dem Doppelstundenmodell  sind positiv. Schüler, Eltern und Lehrer betonen unter anderem, dass es wesentlich ruhiger sei als früher, dass im Unterricht häufiger neue Unterrichtsformen angewandt würden und dass der Unterricht insgesamt entspannter sei, denn das Zerstückeln des Vormittags in viele kleine Einheiten ist damit behoben.

Die Umstellung bewirkt eine deutliche Veränderung des Schullebens hin zu mehr Ruhe und Konzentration, zu mehr Selbstständigkeit beim Lernen und zu mehr Möglichkeiten der Binnendifferenzierung im Unterricht.

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