Unfälle sind schnell passiert. Ob in der Schule, im Privatleben oder bei Autofahrten - jeder von uns kann unversehens in eine Situation geraten, in der er verletzt wird und auf die Hilfe seiner Mitmenschen angewiesen ist. Natürlich hofft man dann, dass diese Mitmenschen auch hilfsbereit sind und wissen, was sie tun.
 
Aber wüssten wir es denn selbst? Könnten wir einem Verletzten in einer Notlage beistehen?
 
Am ESG fand am 20. Mai 2017 zum widerholten Mal eine Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer statt, die sich genau diese Frage gestellt hatten. Unter der Leitung ihrer Kollegin Frau Mohr, die selbst im Rettungsdienst tätig ist und auch die ESG-Schulsanitäter trainiert, frischte man die (teilweise längst veralteten) Kenntnisse über Erste Hilfe wieder auf.
 
Die Absicherung der Unfallstelle, der obligatorische Notruf und die medizinische Erstversorgung von Verletzten wurden bis hin zu Detailfragen nicht nur in der Theorie beleuchtet, sondern auch in praktischen Rollenspielen geübt. Vom Anlegen eines Druckverbandes über die stabile Seitenlage bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung und dem Einsatz eines Defibrillators konnten sich die Kolleginnen und Kollegen mit allen Anforderungen vertraut machen, mit denen sich ein Ersthelfer in verschiedenen Situationen konfrontiert sieht.
 
Natürlich hofft jeder, dass derlei Kenntnisse auf dem Sportplatz oder im Schullandheim niemals nötig werden, doch verhalf die Fortbildung allen Teilnehmern zu einem gesunden Maß an Sicherheit und Entschlusskraft, um im Notfall wirklich helfen zu können - und keinesfalls zu einem störenden Gaffer oder „Bystander“ zu werden.
 
Ein herzlicher Dank an Frau Mohr für die nette Atmosphäre und die Informationsfülle dieses Erste-Hilfe-Kurses!
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